Monatsarchiv: Januar 2011

Dead Snow

Zusammenfassung:
Ja, was haben wir hier? Gruppe Jugendlicher macht sich auf zu einem Kurzurlaub weit ab von der Zivilisation. Alles nichts neues. Diesmal gehts in eine Einsame Berghütte irgendwo in Norwegen. Doch zuerst belästigt sie ein Einheimischer Bergwanderer mit seinen Schauergeschichten, und dann belästigen sie Goldgeile Nazizombies.

Trailer:

Kritik:
Dead Snow ist ein typischer Mid-Budget Zombiefilm. Leider nutzt er sein Potential nicht wirklich aus. Die Grundstory Nazizombies in Winterlandschaft könnte wirklich großes Kino bedeuten. Einige Gute Ideen sind auch zu erkennen, aber nur halbherzig umgesetzt. Es macht schon etwas traurig, das selbst die Grandiose Kombination von Schnee und Blut nicht wirklich entsprechend in Szene gesetzt wurde. Vieleicht haben die Norweger dafür zuviel Schnee!? Die Musik ist allerdings Grandios auch wenn es dafür in diesem Blog keine Punkte gibt!! Nazis würden eigentlich nochmal extrapunkte bringen, leider sind das aber einfache Untote in Naziuniform, und man hat sich nicht die Mühe gemacht ihnen irgendwas Nazihaftes in die Regiesanweisungen zu schreiben. Wirklich Schade. Es fließt viel Blut in diesem Film aber auch das zum großen Teil nicht besonders in Szene gesetzt. Zum Schluß gibt es eine recht schöne Zombie-Abschlacht-Orgie mit Witz und Charme, aber die kann das Gesamtergebnis leider nicht retten.
Das klingt jetzt alles ziemlich niederschmetternd dabei ist der Film garnicht so schlecht, wenn man ihn in einer lockeren Runde mit Freunden guckt. Dafür sei er also allemal empfohlen. Den Tiefgründigen Kriterien die sich dieser Blog gesetzt hat kann er aber leider nicht genügen, weshalb er nur wenig Sterne bekommt, er aber trotz allem nicht als Zeitverschwendung angesehen werden kann.
Also wer auch mal mit weniger tiefsinnigen Filmen leben kann der sollte 2-3 Freunde, einen Six-Pack und Dead Snow besorgen und sich an diesem kurzweiligen Kontrast von Blut und Schnee laben.
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Wertung:
Blutsternstern

Feuersternstern

Titten


30 Days of Night

Zusammenfassung:
In dem kleinen Dörfchen Barrow, Alaska geht jedes Jahr für 30 Tage das Sonnenlicht aus und macht diese Zeit zur längsten Nacht eines Zivilen Aussenpostens der Menschheit. Während dieser 30 Tage gibt es keinen Weg heraus aus Barrow ausser in den kalten weißen Tod. Doch in diesem Jahr kommt zu der ohnehin deprimierenden Stimmung während dieser Tage noch eine schwärzere Dunkelheit über das Dorf und zwar in Form eines Vampir-Clans der weder Gnade noch Maß kennt.

Trailer:

Kritik:
David Slade (Regie) hat es hervorragend geschafft die düstere, bedrückende Stimmung einzufangen die ohnehin bei einer 30 Tage währenden Nacht herrschen muss, und überzieht diese Stimmung mit dem Maßlosen Terror der Vampire die das Dorf überfallen. 30 Days of Night bietet eine abwechslungsreiche Abfolge von Spannung, Action und Sinnfreiem Blutgemetzel. Die Erotik bleibt etwas auf der Strecke, aber das ist bei minus 25°C zu verkraften ;)
Seine Aufgabe erledigt der Film wirklich gut. Es gibt viel Blut, Feuer und Explosionen. Die Vampire sind sehr gut, wenn auch anders als in den meisten Filmen dargestellt. Einige Rezensenten bemängeln die ihrer Meinung nach streckenweise lächerliche Darstellung der Vampire, aber das kann ich nicht unterschreiben. Ganz im Gegenteil finde ich sie sehr gut dargestellt. Als Brutale Halbtiere, getrieben von Hass und Hunger. Eine Mischung aus Mafiosie, Drogen(Blut)süchtigen und Wolfsrudel. Der einzige Kritikpunkt ist das etwas unspektakuläre Ende. Fast als hätte Slade keine Lust mehr gehabt. Aber dafür gibt eine herzzerreißende Abschlußszene dem Zuschauer noch etwas wehmut mit.
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Wertung:
Blutsternsternsternstern

Feuersternsternstern

Titten


Die Horde

Zusammenfassung:
Eine Gruppe Polizisten will sich auf eigene Faust für den Mord an einem Kollegen rächen. Dazu suchen sie die Mörder in einem verlassenen Hochaus am Rande von Paris auf. Ihr plan geht leicht daneben und sie werden von den Kriminellen überwältigt. Hilfe kommt von ungeahnter Seite als eine Horde Zombies das Hochhaus stürmt. Die Gegnerischen Parteien tun sich notgedrungen zusammen um gemeinsam gegen das größere Übel anzukämpfen

Trailer:

Kritik:
Ganz hübsch. Nicht überwältigend, aber der Film macht Spaß. Es gibt genug Blut, und ein wenig Feuer. Coole Sprüche und einen schrägen Kriegsveteran namens René. Einige Seznenen sind durchaus bemerkenswert.  Auch das hin und her zwischen den Pro-/Antagonisten die sich ständig zwischen der Layoualität ihren Freunden gegenüber und der Notwendigkeit zusammen zu arbeiten um zu überleben entscheiden müssen ist gut dargestellt. einen Extrastern gibts für “Das Bein muss ab”-René . In einem anderen Blog habe ich gelesen, das der Film sich zu ernst nimmt. Aber das Gefühl habe ich nicht. Er macht keinen Slapstik, aber ist auch nicht sonderlich Tiefsinnig, er konzentriert sich auf das wesentliche. Das mag Oberflächlich sein, aber wenn das mal kein Qualitätsmerkmal für einen Splatterfilm ist…
Die Charaktere sind allesamt unsympathisch, und bleiben es auch während des gesamten Films, ausser vieleicht bei der Selbstaufopferung in der Tiefgarage für einen kurzen Moment. Aber die einen sind Drogendealer und Mörder, die anderen korrupte Bullen, für wen soll man da schon Symphatie entwickeln? So erfreut man sich an tollen Bildern und wartet wer, wann, wie das zeitliche segnet. Viele werden das flach finden, aber ich find´s super.
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Wertung:
Blutsternsternsternstern

Feuersternstern

Titten

stern


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